Fri­da Hirsch und Jaro Wei­ge­le sam­meln wert­vol­le Open Water JEM-Erfah­run­gen in Ungarn

Für Fri­da Hirsch und Jaro Wei­ge­le war die Teil­nah­me an der Open Water Junio­ren-Euro­pa­mei­ster­schaft in Sukoró (Ungarn) ein beson­de­rer Höhe­punkt der Sai­son. Gemein­sam mit dem Schwei­zer Natio­nal­team durf­ten sie sich wäh­rend drei Wett­kampf­ta­gen mit den besten Nach­wuchs-Frei­was­ser­schwim­me­rin­nen und ‑schwim­mern aus 26 Natio­nen mes­sen. Aus­tra­gungs­ort war der Regat­ta­see von Sukoró, des­sen trü­bes Was­ser den Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten prak­tisch kei­ne Sicht unter der Was­ser­ober­flä­che bot.

Zum Auf­takt stan­den die 5‑Ki­lo­me­ter-Ren­nen auf dem Pro­gramm. Obwohl die äus­se­ren Bedin­gun­gen ange­nehm waren, ver­lang­te das nur 18,9 °C kal­te Was­ser den Teil­neh­men­den eini­ges ab. Fri­da zeig­te ein enga­gier­tes Ren­nen. Bis auf den letz­ten Metern kämpf­te sie um jede Posi­ti­on und erreich­te in einem hoch­ka­rä­ti­gen Teil­neh­mer­feld den 18. Platz.
Auch Jaro prä­sen­tier­te sich auf inter­na­tio­na­lem Par­kett von sei­ner besten Sei­te. In einem stark besetz­ten Ren­nen, das von Beginn an in hohem Tem­po geführt wur­de, zeig­te er viel Kampf­geist und liess sich auch von den schwie­ri­gen Bedin­gun­gen nicht aus dem Rhyth­mus brin­gen.
Er erreich­te den 23. Rang.

Am zwei­ten Wett­kampf­tag wur­de es mit den Knock-out-Sprints beson­ders spek­ta­ku­lär. In den auf­ein­an­der­fol­gen­den Ren­nen mit nur kur­zer Pau­se über 1500, 1000 und 500 Meter waren neben Aus­dau­er vor allem Schnel­lig­keit, Tak­tik und eine geschick­te Posi­tio­nie­rung gefragt. Trotz stei­gen­der Was­ser- und Luft­tem­pe­ra­tu­ren reich­te es für Fri­da und Jaro nicht zum Ein­zug in die näch­ste Runde.


Den Abschluss bil­de­te bei kräf­ti­gem Wind die Mixed-Staf­fel über 4 × 1500 Meter. Gemein­sam mit Lil­ly Söll­ner und Eli­as Salz­mann ver­tra­ten Fri­da und Jaro die Schweiz in der U16-Kate­go­rie. Die win­di­gen Bedin­gun­gen erschwer­ten das Ren­nen zusätz­lich. Das jun­ge Schwei­zer Quar­tett traf auf eine kör­per­lich über­le­ge­ne und mehr­heit­lich älte­re Kon­kur­renz. Trotz gros­sem Ein­satz und star­kem Team­geist muss­te sich die Staf­fel mit dem letz­ten Rang zufrie­den­ge­ben.
Nach den inten­si­ven Wett­kampf­ta­gen neh­men Fri­da und Jaro wert­vol­le Erfah­run­gen mit nach Hau­se. Nun geht es in die wohl­ver­dien­ten Feri­en, um neue Ener­gie für die kom­men­de Sai­son zu tan­ken.
Ein herz­li­ches Dan­ke­schön gilt dem gesam­ten Schwei­zer Team sowie dem Trai­ner- und Betreu­er­staff für die aus­ge­zeich­ne­te Orga­ni­sa­ti­on, die enga­gier­te Betreu­ung und den gros­sen Ein­satz wäh­rend der Veranstaltung.

Bil­der: Mar­cial Pfänd­ler, Kat­ja Söll­ner und Nina Thölking