NLA: Der SCK schlägt Carouge Nata­ti­on und zieht in den Cup-Vier­tel­fi­nal ein

Der SC Kreuz­lin­gen schlägt Carouge Nata­ti­on im Cup-Ach­tel­fi­nal 19:14 und zieht, trotz lau­fen­der Sai­son­vor­be­rei­tung, in die näch­ste Run­de ein. 

Nach dem gewon­ne­nen Mei­ster­ti­tel im Som­mer blieb einem Gross­teil der Mann­schaft nur weni­ge Tage, um sich von der anstren­gen­den Sai­son zu erho­len. Denn bereits zwei Wochen nach­dem der Pokal in den kreuz­lin­ger Nacht­him­mel gestreckt wur­de, stand für Veit Albers, Pablo Cabal­lo, Yan­nic Dud­ler, Simon Gei­ser, Joel Her­zog, Flu­rin Ricken­bach und Robin Pley­er bereits der erste von bis heu­te 7 Zusam­men­zü­gen der Natio­nal­mann­schaft, inklu­si­ve Trai­nings­la­ger, auf dem Pro­gramm. Viel Zeit für gemein­sa­mes Trai­ning im Ver­ein blieb dem Team für die Vor­be­rei­tung auf die neue Sai­son also noch nicht. Vor allem da Albers und Pley­er im letz­ten Spiel, nach einem absicht­li­chen Schlag von Luga­nos Fio­ren­ti­ni, einen Trom­mel­fell­riss davon­tru­gen, wel­cher ein Trai­ning im Was­ser verunmöglichte.

Hin­zu kommt die noch nicht abge­schlos­se­ne Kader­pla­nung für die kom­men­de Sai­son. Nach dem Rück­tritt von Marc Her­zog, ent­schied sich auch Pas­cal Frei aus beruf­li­chen Grün­den die Bade­ho­se an den Nagel zu hän­gen und sich mit einem Mei­ster­ti­tel vom Lei­stungs­sport zu ver­ab­schie­den. Eben­so wur­de der Ver­trag mit Tor­hü­ter und Final­held Duje Jelo­vina nicht ver­län­gert. Stand jetzt wur­den die­se Lücken mit Gabor Turzai vom SC Schaff­hau­sen und Ben­ja­min Pfi­ster, wel­cher defi­ni­tiv vom Nach­wuchs des SCK in die 1. Mann­schaft stösst, kom­pen­siert. Um wie­der in Top­form zu kom­men, bedarf es, ange­sichts die­ser Bau­stel­len, bestimmt noch ein paar Wochen Vor­be­rei­tung für den Liga­start im Februar.

Mit­ten in die­ser Vor­be­rei­tung auf die neue Sai­son, wir­ke des­halb die Auf­ga­be, vor wel­cher man am ver­gan­ge­nen Sams­tag stand, umso schwer. Das Cup-Ach­tel­fi­na­le gegen Carouge Nata­ti­on. Die Gen­fer zeig­ten sich letz­te Sai­son als unan­ge­neh­mer Geg­ner. Zwar ent­schied der SCK die Play­off-Halb­fi­nal­par­tie dis­kus­si­ons­los mit 3:0 für sich, doch wuss­ten die Gen­fer vor allem zu Beginn der Sai­son zu über­zeu­gen. In Erin­ne­rung blieb dabei vor allem die erste Begeg­nung im Hörn­li, wel­che sie über­ra­schend aber ver­dient für sich ent­schei­den konnten.

Damals wie heu­te war die Vor­be­rei­tung nicht von ruhe geprägt, doch will man die Chan­ce wah­ren den Titel aus der Sai­son 2019, in wel­cher der Cup zuletzt aus­ge­spielt wur­de, zu ver­tei­di­gen, lau­tet die Devi­se: Ver­lie­ren verboten!

Dass dies gelin­gen soll­te, wur­de denn auch schnell klar. Der SCK über­roll­te denn Geg­ner bereits im Start­vier­tel und lag zur ersten Pau­se mit 5:2 in Front. Bis zur Halb­zeit wur­de der Vor­sprung auf 5 Tore aus­ge­baut. Nach dem Sei­ten­wech­sel wur­de eine kur­ze Pha­se der Unkon­zen­triert­heit mit einem Time­out kor­ri­giert und mit einer rou­ti­nier­ten Mann­schafts­lei­stung und dem End­ergeb­nis von 19:14 über die Ziel­li­nie gebracht. Allen vor­an Robin Pley­er, mit 5 Toren und Neu­zu­gang Gabor Turzai, mit 4 Toren mach­ten den Ein­zug in den Vier­tel­fi­nal perfekt.

Der Geg­ner in die­ser Par­tie wird am kom­men­den Wochen­en­de in der Begeg­nung der bei­den 2. Mann­schaf­ten von Kreuz­lin­gen und Luga­no ermittelt.

Eines ist klar, der Vier­tel­fi­nal dürf­te eine um eini­ges ent­spann­ter Ange­le­gen­heit werden.

Tele­gramm:

Schwei­zer Cup Achtelfinale

Sams­tag, 13. Novem­ber 2021, 19:15 Uhr

Per­ven­ches, Genf

Carouge Nata­ti­on 14:19 SC Kreuzlingen

SR: Roman & Brugarolas

SCK: Y. Dud­ler, Pfi­ster (1), Petro­vic (3), Dud­ler N. (1), Gei­ser (1), Turzai (4), J. Her­zog (1), Y. Her­zog (1), G. Ricken­bach, Pley­er (5), Car­bal­lo (2), F. Rickenbach

SCK ohne Albers