NLA: Knap­pe Nie­der­la­ge im Revanche-Duell

Die Was­ser­bal­ler des SC Kreuz­lin­gen rei­sten am Sams­tag, 14.02.2026, nach Genf, um dort in der NLA gegen Genè­ve Nata­ti­on anzu­tre­ten – gegen jene Mann­schaft also, gegen die man erst eine Woche zuvor im hei­mi­schen Egel­see noch eine bit­te­re 18:12-Niederlage hat­te hin­neh­men müs­sen. Nun bot sich die Chan­ce zur Revanche.

Und zu Beginn merk­te man den Kreuz­lin­gern an, dass sie es in die­sem Rematch bes­ser machen woll­ten: Mehr­fach gin­gen sie in Füh­rung, wäh­rend die Gen­fer stets nach­zie­hen muss­ten – was ihnen jedoch eben­falls gelang. Nach einem hart umkämpf­ten ersten Vier­tel stand es fol­ge­rich­tig 4:4.

In der Fol­ge fan­den jedoch auch die Gast­ge­ber bes­ser in die Par­tie und grif­fen in der Ver­tei­di­gung kon­se­quen­ter zu. Mehr als die Hälf­te des zwei­ten Abschnitts ver­strich, ehe der SCK wie­der ein­netz­te. Mit dem Pau­sen­stand von 7:6 für Genè­ve blieb die Begeg­nung völ­lig offen und ver­sprach wei­ter­hin Hochspannung.

Genau­so aus­ge­gli­chen und inten­siv ging es nach dem Sei­ten­wech­sel wei­ter: Der SCK ent­schied das drit­te Vier­tel mit 3:2 für sich und stell­te das Unent­schie­den wie­der her. Alles war ange­rich­tet für ein dra­ma­ti­sches Schlussviertel.

In die­sem hart umkämpf­ten letz­ten Abschnitt – einer Top­be­geg­nung, die die­ses Mal (anders als am Wochen­en­de davor) ihrem Prä­di­kat gerecht wur­de – zeig­te sich jedoch, dass die Gen­fer mit der Neu­ver­pflich­tung des Kroa­ten David Mijic ein gol­de­nes Händ­chen hat­ten. Drei sei­ner ins­ge­samt fünf Tref­fer erziel­te er im Schluss­vier­tel. Zudem bewies Cen­ter Ante Coru­sic ein­mal mehr, wie man vor dem Kreuz­lin­ger Tor für Unru­he sorgt.

Das Schluss­re­sul­tat von 14:12 für die Gen­fer ist für den SCK ein bit­ter­süs­ses: Über die Nie­der­la­ge ist man selbst­ver­ständ­lich ent­täuscht, zugleich darf man mit­neh­men, dass man sich deut­lich bes­ser als noch in der Vor­wo­che prä­sen­tier­te. Die Kreuz­lin­ger sind nur eine klei­ne Lei­stungs­stei­ge­rung davon ent­fernt, gegen die Top­teams wie­der zu gewin­nen – und defi­ni­tiv wie­der zum Kreis der Mei­ster­fa­vo­ri­ten zu gehören.

Genè­ve Nata­ti­on 1885 – SC Kreuz­lin­gen 14:12

Vier­tels­er­geb­nis­se: 4:4, 3:2, 2:3, 5:3
Genè­ve Nata­ti­on 1885:
D. Mon­toya, K. Butic (1), U. Perez, S. Hal­di. A. El Meh­rek, S. Rega­la­do, M. Pit­tet (2), A. Coru­sic (2), D. Mijic (5), M. Mar­co­ni (C/2), K. Kara­mu­sta­fa (2), K. Schind­ler (T), M. Car­ri­e­ri

SC Kreuz­lin­gen:
L. Strkalj (T), Z. Zlo­mis­lic (2), B. Pfi­ser (2), M. Cuk (2), L. Läng­le (1), F. Ricken­bach (1), J. Her­zog (C/1), Y. Her­zog (2), G. Ricken­bach, B. Var­ga, Y. Rutz (1), V. Nitzschke, M. Til­le­ma (T)