NLA: SCK spielt Unent­schie­den gegen Lugano

Am Sams­tag, 31. Janu­ar, rei­ste die NLA-Mann­schaft des SC Kreuz­lin­gen in die Son­nen­stu­be der Schweiz, um gegen die Luga­no Sharks anzu­tre­ten. Man bekam es somit erneut mit einem alt­be­kann­ten Geg­ner zu tun, hat­te man doch bereits am letz­ten und vor­letz­ten Wochen­en­de die Klin­gen mit den Tes­si­nern gekreuzt.

Glei­cher Geg­ner, glei­cher Spiel­aus­gang – so hat­ten es sich die Kreuz­lin­ger gewünscht, die in den bei­den vor­an­ge­gan­ge­nen Duel­len jeweils noch als Sie­ger aus dem Was­ser stie­gen. Doch dage­gen hat­ten die Luga­ner Haie etwas einzuwenden.

Wenn man den Sharks ein Attri­but zuschrei­ben darf, dann ist es ihre Hart­näckig­keit – und genau die­se leg­ten sie auch die­ses Mal an den Tag. Zwar konn­te der SCK das Start­vier­tel mit 4:3 Toren für sich ent­schei­den, und auch zu Beginn des zwei­ten Abschnitts lief eigent­lich alles nach Plan. Kreuz­lin­gen lag stets in Füh­rung, gab das Tem­po der Par­tie vor. Drei Minu­ten vor dem Halb­zeit­pfiff stand es 6:4, ehe die erste Kreuz­lin­ger Baisse ein­setz­te. Bis zur Pau­se gli­chen die Gast­ge­ber zum 6:6 aus – begün­stigt durch zu vie­le fahr­läs­sig ver­ge­be­ne Tor­chan­cen auf Sei­ten des SCK sowie einen stark auf­spie­len­den Luga­no-Schluss­mann und Neu­zu­gang Tamas Pel­le, der an die­sem Abend sein Debüt feierte.

Nach dem Sei­ten­wech­sel mach­te es Kreuz­lin­gen zunächst deut­lich bes­ser. Die Tore fie­len end­lich, und der SCK zog auf 11:8 davon – nicht zuletzt dank Mateo Cuk, der zu die­sem Zeit­punkt bereits fünf­mal erfolg­reich war und sich als bester Scorer der Gäste auszeichnete.

Eine Füh­rung, die man eigent­lich über die Zeit brin­gen müss­te. Doch es schlich sich eine zwei­te, ver­häng­nis­vol­le Baisse ein. Der SCK ver­lor mehr und mehr den Faden, nichts woll­te mehr gelin­gen. Der Tief­punkt folg­te in den letz­ten drei Spiel­mi­nu­ten, als Luga­no vom Stand 15:12 für Kreuz­lin­gen tat­säch­lich noch zum 15:15 aus­glei­chen konn­te. So hiess es am Ende aus Kreuz­lin­ger Sicht: Glei­cher Geg­ner, ande­rer Spiel­aus­gang – leider.

An die­sem Abend muss­te sich der SCK mit einem Unent­schie­den begnü­gen und liess wich­ti­ge Punk­te im Tes­sin lie­gen. Die erste Chan­ce zur Wie­der­gut­ma­chung bie­tet sich jedoch bereits am Dop­pel­spiel-Wochen­en­de vom 7./8. Febru­ar, wenn der SCK zu Hau­se im Egel­see auf Genè­ve Nata­ti­on und den SV Basel trifft.

Luga­no Sharks – SC Kreuz­lin­gen 15:15

Vier­tels­er­geb­nis­se: 3:4, 3:2, 2:5, 7:4

Luga­no Sharks:
T. Pel­le (T), P. Steva­no­vic (1), S. Ravet­ta (1), F. Paga­ni (C/5), A. Sca­la, S. Zanola, D. Radi­vo­je­vic (6), A. Lesh­chen­ko, G. Alfa­no (1), D. Luis, N. Ravet­ta (1), G. Del Fon­te

SC Kreuz­lin­gen
:
L. Strkalj (T), Z. Zlo­mis­lic (2), B. Pfi­ster (2), M. Cuk (C/5), L. Läng­le, F. Ricken­bach (1), P. Würth (2), Y. Her­zog, M. Würth, Ch. Würth (1), Y. Rutz, P. Car­bal­lo (2), B. Varga