NLA: Sieg im Ost­schwei­zer Der­by

Die NLA Was­ser­bal­ler des SC Kreuz­lin­gen konn­ten am Diens­tag­abend das Ost­schwi­zer Der­by gegen Schaff­hau­sen mit 16:8 für sich ent­schei­den.

Das Spiel stand dabei unter kei­nem guten Stern. Der Regen hielt bereits den gan­zen Tag an, bei den unan­ge­neh­men kalt­nas­sen Ver­hält­nis­sen unter der Woche fan­den sich den­noch ein paar Dut­zend treue Zuschau­er im Hörn­li ein.

Im Vor­feld waren die Rol­len auch bereits klar ver­teilt: In der letz­ten Begeg­nung, damals aus­wärts in der Munot­stadt, zün­de­te der SCK ein Offen­siv­feu­er­werk und sieg­te mit 9:20. Doch galt es, den Geg­ner kei­nes­wegs zu unter­schät­zen und einen sou­ve­rä­nen Auf­tritt hin­zu­le­gen, denn all­zu oft pass­te sich laut Trai­ner Ben­ja­min Red­der sei­ne Equi­pe in den letz­ten Sai­sons bereits dem Niveau der Schaff­hau­ser an und liess die Begeg­nun­gen unnö­tig knapp wer­den.

Im ersten Vier­tel dann deu­te­te alles dar­auf hin, dass erneut ein hoher Sieg raus­sprin­gen wür­de, mit 6:3 führ­te die Heim­mann­schaft nach den ersten acht Spiel­mi­nu­ten. Doch was folg­te, war genau das, wovor Chef­stra­te­ge Red­der im Vor­feld warn­te; Die Kreuz­lin­ger zogen den anfäng­lich ein­ge­schla­ge­nen Kurs nicht knall­hart durch, son­dern schal­te­ten einen Gang zurück. Das zwei­te Vier­tel ging so mit 1:2 an die Gäste.

Eine ener­gi­sche Halb­zeit­an­spra­che im Lager der Thur­gau­er ent­fal­te­te dann aber ihre Wir­kung. Der Vor­sprung wuchs rasch auf 4 Zäh­ler an, womit die Gäste vom Rhein­fall end­gül­tig ein­bra­chen und schluss­end­lich mit einer 16:8 Nie­der­la­ge erneut eine deut­li­che Nie­der­la­ge ein­stecken muss­ten.