NLB: 16:13 Sieg in Zürich!
Der perfekte Start
Vom ersten Anschwimmen an lief alles für uns. Jeder Pass saß, jeder Block war da, jeder Abschluss war präzise. Wir spielten wie aus einem Guss.
0:1. 0:2. 0:3. 0:4. 0:5. 0:6.
Wir waren überrascht, wie gut wir in dieses Spiel gekommen waren. Zürich wirkte wie gelähmt. Wir dagegen waren wie im Flow.
Zürich wacht auf – und wir spüren den Druck
Doch dann passierte etwas, das wir nicht erwartet hatten: Zürich begann zu kämpfen. Und wie.
Als sie das 1:6 machten, hörte man die Halle plötzlich wieder. Beim 4:6 wurde es richtig laut. Und wir merkten: Das wird kein Spaziergang.
Wir gingen trotzdem mit 5:10 in die Halbzeit. Ein gutes Polster – aber wir wussten, dass Zürich jetzt brannte.
Das Spiel kippt – und wir müssen reagieren
Im dritten Viertel wurde es unangenehm. Zürich kam näher, Tor um Tor. Wir machten Fehler, die wir sonst nicht machen. Sie trafen Würfe, die sie vorher nicht getroffen hatten.
9:12 vor dem letzten Viertel. Wir waren noch vorne, aber das Momentum war weg.
Unser Coach sagte nur: „Bleibt ruhig. Spielt Wasserball.“
Der Ausgleich – ein Stich ins Herz
Dann kam das, wovor wir uns gefürchtet hatten.
10:12. 11:12. 12:12.
Als Zürich ausglich, war es, als würde jemand die Luft aus unseren Lungen drücken. Die Halle explodierte. Die Zürcher Bank sprang auf. Wir sahen uns an und wussten: Jetzt entscheidet sich alles.
Der Wendepunkt – wir bleiben eiskalt
Und genau in diesem Moment passierte das, was gute Teams ausmacht: Wir blieben ruhig.
Der Penalty zum 12:13 war ein Befreiungsschlag. Dann der Ausschluss von Galijas – ein Schock für Zürich, ein Vorteil für uns.
Wir nutzten es. 13:14. 13:15.
Wir hatten das Spiel wieder in der Hand.
Der letzte Penalty zum 13:16 war der Moment, in dem wir wussten: Das Ding ist durch.
Nach dem Spiel – Respekt und Erleichterung
Als wir aus dem Wasser stiegen, waren wir erschöpft, aber stolz. Wir hatten ein Spiel gewonnen, das uns fast entglitten wäre. Zürich hatte Herz gezeigt, Kampfgeist, Leidenschaft.
Aber wir waren heute das Team, das in den entscheidenden Momenten kühler blieb.
Und genau deshalb haben wir gewonnen.
Für den SCK im Wasser:
Maurus Tillema, Vitor Nitschke (2), Botond Vaga (1), Yannick Rutz, Mikka Rutz (1), Ognjen Jovanovic (1), Yves Herzog (1), Christian Würth (5), Michael Würth (0), Patrick Würth (4), Claas von der Geest (0), Nikola Ivo Weiss (0), Vincent Spillmann (1)
Coach am Beckenrand: Jovan Radojevic
