SCK im Halb­fi­na­le des Schwei­zer Cups

Am Sams­tag, 21.02.2026, trat der SC Kreuz­lin­gen im Schwei­zer Was­ser­ball­cup zum Vier­tel­fi­na­le in Luga­no gegen die Sharks an. Die­ses Duell ist im Schwei­zer Was­ser­ball eine beson­de­re Affi­che, die schon so man­ches Kapi­tel geschrie­ben hat. An die­sem Sams­tag soll­te ein neu­es – für den SCK erfreu­li­ches – dazukommen.

Von Beginn weg war zu erken­nen, wer was­ser­ball­tech­nisch die bes­se­re Mann­schaft war: Es waren die Man­nen vom Boden­see. Rasch erspiel­ten sie sich einen Vor­sprung, den sie über die gesam­te Par­tie nicht mehr aus der Hand gaben. Den Zwei-Tore-Vor­sprung (4:2) aus dem ersten Vier­tel bau­ten sie bis zur Halb­zeit auf 9:5 aus.

Doch Aus­ru­hen war nicht ange­sagt. Die Sharks steck­ten den Kopf nicht in den Sand und fass­ten die Kreuz­lin­ger – wie schon so oft in der Ver­gan­gen­heit – nicht mit Samt­hand­schu­hen an. Immer wie­der kam es nach har­ten Aktio­nen zu Hin­aus­stel­lun­gen für die Luga­ne­si oder zu inten­si­ven Ren­con­tres mit den Tes­si­ner Heissblütern.

Der SCK liess sich jedoch nicht beir­ren. Am näch­sten kamen die Gast­ge­ber beim 8:10 rund sechs Minu­ten vor Schluss her­an. Doch anders als beim 15:15 vor kur­zem in der Mei­ster­schaft, als Kreuz­lin­gen das Spiel in letz­ter Sekun­de noch aus der Hand gab, behiel­ten die Thur­gau­er dies­mal die Ner­ven. Prompt folg­te der Aus­bau auf 13:8 – die Par­tie war ent­schie­den. Luga­no ver­kürz­te noch auf 13:10, doch der SCK brach­te den Sieg sou­ve­rän heim.

Damit ist die Qua­li­fi­ka­ti­on für das Cup Final Four im Mai geschafft. Der Aus­tra­gungs­ort ist noch offen – der SC Kreuz­lin­gen aber steht im Halbfinale.

Luga­no Sharks — SC Kreuz­lin­gen 10:13

Vier­tels­er­geb­nis­se: 2:4, 3:5, 2:1, 3:3

Luga­no Sharks: 

Pel­le (T), Steva­no­vic (3), S. Ravet­ta (2), Paga­ni ©, Gen­i­naz­zi, Zanola, Mak­si­mo­vic, Lesh­chen­ko, Cam­pa­nella (3), Alfa­no, Scala(1), N. Ravet­ta (1), G. Del Fan­te (T), Ch. Ravetta

SC Kreuz­lin­gen:

Strkalj (T), Zlo­mis­lic (1), Pfi­ster (2),  Cuk (4), M. Würth, F. Ricken­bach, J. Her­zog (C/2), Y. Her­zog, G. Ricken­bach (1) Ch. Würth (1), P. Würth (2), Til­le­ma (T)