Star­ker Auf­tritt des Nach­wuch­ses in Basel mit 11 Medaillen

Von Don­ners­tag bis Sonn­tag fan­den im St. Jakobs Bad in Basel die dies­jäh­ri­gen Schwei­zer Nach­wuchs­mei­ster­schaf­ten statt. Das Team rei­ste bereits am Mitt­woch mit viel Vor­freu­de und bester Stim­mung an. Ins­ge­samt hat­ten sich 9 Schwim­me­rin­nen und Schwim­mer für die Mei­ster­schaf­ten qua­li­fi­ziert. Zusätz­lich durf­te der jüng­ste Teil­neh­mer, Mats Win­disch, als einer der besten 16 Ath­le­ten der Futu­ra Serie am Futu­ra Fina­le am Don­ners­tag teilnehmen.

Mit elf Medail­len, zahl­rei­chen Final­teil­nah­men und einer beein­drucken­den Anzahl per­sön­li­cher Best­zei­ten blickt das Team auf ein äus­serst erfolg­rei­ches Wochen­en­de zurück. Beson­ders erfreu­lich war, dass vier Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten aus dem Nach­wuchs­team von Trai­ne­rin Yvonne Schma­ler ihre erste Schwei­zer Nach­wuchs­mei­ster­schaft bestrei­ten durf­ten. Zusam­men mit den sechs erfah­re­nen Schwim­me­rin­nen und Schwim­mern aus der Trai­nings­grup­pe der Eli­te von Gino Deflo­ri­an konn­te der Ver­ein sämt­li­che Staf­fel­ren­nen besetzen.

Das NSM-Team in Basel

Tag 1
Der Auf­takt am Don­ners­tag gelang her­vor­ra­gend. Nora Zim­mer­mann und Cem­re Bak­is qua­li­fi­zier­ten sich über 200 Meter Rücken sou­ve­rän für das Fina­le. Am Nach­mit­tag leg­ten bei­de noch­mals zu. Nora ver­bes­ser­te ihre per­sön­li­che Best­zeit gleich um sechs Sekun­den und wur­de mit der Bron­ze­me­dail­le belohnt. Cem­re zeig­te eben­falls ein star­kes Ren­nen und beleg­te Rang sie­ben.
Micha­el Storck und Rian Wei­ge­le star­te­ten in den Wett­kampf mit 100m Rücken. Rian been­de­te den Vor­lauf als 13ter. Beim Anschlag von Micha­el stopp­te die Zeit an der Anzei­ge erst viel spä­ter und so war die Freu­de über den 8ten Platz und die Qua­li­fi­ka­ti­on fürs Fina­le um so grös­ser. Im Fina­le stei­ger­te er sich noch­mal um eine Sekun­de und been­de­te das Ren­nen als Ach­ter. Till Win­disch und Jaro Wei­ge­le über­zeug­ten über 200 Meter Frei­stil. Bei­de schwam­men sicher ins Fina­le. Till sicher­te sich mit einer star­ken Lei­stung die Bron­ze­me­dail­le, wäh­rend Jaro sich in einem hoch­klas­si­gen Teil­neh­mer­feld her­vor­ra­gend prä­sen­tier­te und eben­falls die Bron­ze­me­dail­le hol­te. Arni­ka erreich­te über 100 Meter Schmet­ter­ling den Final­ein­zug und beleg­te dort den aus­ge­zeich­ne­ten sech­sten Platz.
Der jüng­ste Teil­neh­mer Mats Win­disch durf­te im Futu­ra Fina­le an den Start gehen. In der Mehr­kampf­wer­tung über meh­re­re Dis­zi­pli­nen sam­mel­te er wert­vol­le Erfah­run­gen und zeig­te, dass er zu den gröss­ten Nach­wuchs­hoff­nun­gen sei­nes Jahr­gangs des SCKs gehört. Er beleg­te den 14. Platz. 
Am spä­ten Don­ners­tag­nach­mit­tag sorg­te ein hef­ti­ges Gewit­ter für einen Wett­kampf­ab­bruch. Die aus­ste­hen­den Ren­nen über 400 Meter Lagen von Till Win­disch und Jaro Wei­ge­le wur­den auf den Sams­tag ver­scho­ben. Auch die Staf­feln der Mäd­chen über 4 x 100 Meter Lagen sowie der Kna­ben über 4 x 100 Meter Frei­stil muss­ten wegen des Unwet­ters ver­scho­ben wer­den. Die gute Stim­mung im Team litt dar­un­ter jedoch keineswegs. 


Tag 2
Am Frei­tag gin­gen alle bei Son­nen­schein moti­viert und vol­ler Ener­gie an den Start. Cem­re Bak­is und Fri­da Hirsch qua­li­fi­zier­ten sich bei­de für die Abend­fi­nals über 100 Frei­stil. Cem­re beleg­te am Abend mit neu­er per­sön­li­cher Best­zeit den fünf­ten Platz. Fri­da schwamm eben­falls per­sön­li­che Best­zeit und wur­de im Final in einem star­ken Teil­neh­mer­feld Sech­ste.
Till Win­disch sorg­te über 200 Meter Schmet­ter­ling für das näch­ste High­light. Im Fina­le ver­bes­ser­te er sei­ne Best­zeit um mehr als vier Sekun­den und gewann die Sil­ber­me­dail­le. Kurz dar­auf war­te­ten bereits die 800 Meter Frei­stil. Trotz der kur­zen Erho­lungs­pau­se schwamm er erneut eine per­sön­li­che Best­zeit und sicher­te sich ver­dient Bron­ze.
Bei den fünf­zehn­jäh­ri­gen Kna­ben stand die wei­te­re Strecke über 1500 Meter Frei­stil auf dem Pro­gramm. Jaro Wei­ge­le zeig­te ein beein­drucken­des Ren­nen, unter­bot sei­ne Best­zeit um fast zwan­zig Sekun­den und gewann die Sil­ber­me­dail­le.
Fri­da Hirsch war mit einer guten Zeit im schnell­sten Lauf über 400m Kraul am Abend gemel­det. In einem span­nen­den Ren­nen unter­bot sie die­se und wur­de Zwei­te. Damit durf­te sie sich über eine Sil­ber­me­dail­le freuen.


Tag 3
Auch der drit­te Wett­kampf­tag begann viel­ver­spre­chend. Till Win­disch qua­li­fi­zier­te sich mit einer Zeit von unter einer Minu­te über 100 Meter Frei­stil für das Fina­le. Fri­da Hirsch erreich­te in der offe­nen Klas­se über 50 Meter Frei­stil das B Fina­le. Bei­de ver­zich­te­ten jedoch auf ihren Final­start, um sich auf ihre Haupt­dis­zi­pli­nen am Abend zu kon­zen­trie­ren. Die­se Ent­schei­dung zahl­te sich aus.
Am Mit­tag stan­den jedoch erst­mal für Till Win­disch und Jaro Wei­ge­le die wegen des Gewit­ters ver­scho­be­nen 400 Meter Lagen auf dem Pro­gramm. Bei­de stei­ger­ten ihre Lei­stun­gen deut­lich und ver­pass­ten bei­de als Vier­te das Podest nur knapp. 
Nur kur­ze Zeit spä­ter stand für bei­de Ath­le­ten der direk­te End­lauf über 400m Frei­stil an. Till gewann die Bron­ze­me­dail­le. Jaro Wei­ge­le wur­de über die­sel­be Distanz Zwei­ter und hol­te eine wei­te­re Sil­ber­me­dail­le. Fri­da Hirsch zeig­te über 800 Meter Frei­stil ein gutes Ren­nen und durf­te sich am Ende über die Sil­ber­me­dail­le freu­en.
Arni­ka erreich­te auch über 200 Meter Schmet­ter­ling das Fina­le und beleg­te den fünf­ten Platz. Nora Zim­mer­mann ver­bes­ser­te sich über 800 Meter Frei­stil deut­lich und wur­de Sechste.


Tag 4
Am letz­ten Wett­kampf­tag mobi­li­sier­ten alle noch­mals ihre Kräf­te. Rian Wei­ge­le qua­li­fi­zier­te sich über 200 Meter Rücken für das Fina­le und beleg­te Rang acht. Nora Zim­mer­mann und Cem­re Bak­is erreich­ten den Final über 100 Meter Rücken. Nora schwamm auf den vier­ten Platz, Cem­re wur­de Fünf­te. Fri­da Hirsch, Eli­na Schär­me­li und Cem­re Bak­is schwam­men am Mor­gen 200m Frei­stil und erreich­ten alle drei das Fina­le. Eli­na konn­te sich noch einen Platz ver­bes­sern und been­de­te das Ren­nen als Sieb­te. Cem­re wur­de eben­falls Sieb­te. Fri­da ver­pass­te mit einer neu­en per­sön­li­chen Best­zeit im Fina­le das Podest nur knapp und wur­de Vier­te.
Auch Till Win­disch stand noch­mals im Fina­le über 100 Meter Schmet­ter­ling. In einem packen­den Ren­nen stei­ger­te er sei­ne Zeit aus dem Vor­lauf um noch­mal fast drei Sekun­den und gewann, mit einem Abstand von nur fünf Hun­dert­stel­se­kun­den auf den zwei­ten, die Bron­ze­me­dail­le. 
Ein beson­de­res High­light waren die Staf­fel­wett­kämp­fe. Dank der gros­sen Anzahl qua­li­fi­zier­ter Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten konn­ten so vie­le Staf­feln wie noch nie an einer Schwei­zer Nach­wuchs­mei­ster­schaft gemel­det wer­den. Erst­mals über­haupt konn­te eine Mäd­chen­staf­fel über 4x200 Meter Frei­stil an den Start gehen. Fri­da Hirsch, Eli­na Schär­me­li, Cem­re Bak­is und Nora Zim­mer­mann schwam­men auf den sech­sten Platz.
Auch über 4x100 Meter Frei­stil zeig­ten die Mäd­chen mit Arni­ka Nagy, Fri­da Hirsch, Cem­re Bak­is und  Eli­na Schär­me­li eine star­ke Lei­stung und beleg­ten Rang acht. In der 4 x100 Meter Lagen­staf­fel erreich­ten Nora Zim­mer­mann, Eli­na Schär­me­li, Arni­ka Nagy und Fri­da Hirsch den elf­ten Platz.
Die Kna­ben über­zeug­ten eben­falls in den Staf­fel­ren­nen. Über 4 x100 Meter Frei­stil sowie über 4x100 Meter Lagen schwam­men Till Win­disch, Jaro Wei­ge­le, Micha­el Storck und Rian Wei­ge­le jeweils auf den ach­ten Platz. In der 4x200 Meter Frei­stil Staf­fel stei­ger­ten sich Rian Wei­ge­le, Jaro Wei­ge­le, Micha­el Storck und Till Win­disch noch­mals und erreich­ten den sieb­ten Rang.


Mit ins­ge­samt elf Medail­len, zahl­rei­chen per­sön­li­chen Best­zei­ten und vie­len Final­plät­zen kehrt das Team stolz von den Schwei­zer Nach­wuchs­mei­ster­schaf­ten in Basel zurück. Min­de­stens genau­so erfreu­lich wie die sport­li­chen Erfol­ge war der Team­geist, der die gesam­ten Tage spür­bar war. Die erfah­re­nen Schwim­me­rin­nen und Schwim­mer unter­stütz­ten die jün­ge­ren Team­kol­le­gin­nen und Team­kol­le­gen mit wert­vol­len Tipps und viel Moti­va­ti­on. Gleich­zei­tig feu­er­ten die Jün­ge­ren die Älte­ren bei jedem Ren­nen laut­stark an und sorg­ten am Becken­rand für eine tol­le Stim­mung. Der gegen­sei­ti­ge Sup­port am und neben dem Becken war ein schö­nes Zei­chen des Team­geists und beglei­te­te das Team durch den gesam­ten Wett­kampf. Die gezeig­ten Lei­stun­gen machen Lust auf die kom­men­den Sai­son und zei­gen, dass sich die inten­si­ve Trai­nings­ar­beit wei­ter­hin aus­zahlt.
Jetzt geht es aber erst­mal in die ver­dien­ten Feri­en, bevor Mit­te August das Trai­ning wie­der beginnt.
 
Medail­len: 
Till Win­disch 1x Sil­ber 4x Bron­ze
Jaro Wei­ge­le 2x Sil­ber 1x Bron­ze
Fri­da Hirsch 2x Sil­ber
Nora Zim­mer­mann 1x Bronze

SCK-Medail­len­ge­win­ner der NSM 2026

Bil­der: Jet­te-Marie Schnell