Die U13 Mann­schaft des SC Kreuz­lin­gen hat sich beim Final­tur­nier in Kreuz­lin­gen und Arbon in über­zeu­gen­der Manier den Schwei­zer­mei­ster­ti­tel erspielt. Das Tur­nier wur­de an zwei Tagen aus­ge­tra­gen. Im Kreuz­lin­ger Hörn­li fan­den am Sams­tag die Vier­tel­fi­nals und Halb­fi­nals statt, am Sonn­tag wur­den dann die Final­spie­le im Frei­bad in Arbon gespielt. Bei­de Tur­nier­ta­ge pro­fi­tie­ren von bestem Wet­ter und noch bes­se­rer Orga­ni­sa­ti­on. So waren es zwei Tage, wel­che beste Wer­bung für den Was­ser­ball­sport mach­ten.

Im Vier­tel­fi­nal

Im Vier­tel­fi­nal­du­ell tra­fen die Kreuz­lin­ger Was­ser aller auf Lau­sanne Nata­ti­on. Die Gäste aus der Roman­die leg­ten los wie die Feu­er­wehr und gin­gen nach knapp 30 Sekun­den in Füh­rung. Die See­bue­ben lies­sen sich davon nicht aus der Ruhe brin­gen und gli­chen fast post­wen­dend aus. Dies soll­te jedoch für lan­ge Zeit das ein­zi­ge Tor der Gäste blei­ben. Man stand gut in der Ver­tei­di­gung und konn­te so Kon­ter um Kon­ter schwim­men und so vie­le ein­fa­che Tore erzie­len. Lau­sanne war dadurch offen­siv kaum mehr exi­stent, die Fans konn­ten den Halb­fi­nal­ein­zug schon bald beju­beln. Mit 12–2 gewan­nen die Jungs der Trai­ner Ricken­bach und Dud­ler die­ses Spiel klar und ver­dient.

Im Halb­fi­nal

Im Halb­fi­nal ging es dann gegen den SV Basel. Basel hat­te sich durch den Grup­pen­sieg in der Vor­run­de direkt für den Halb­fi­nal qua­li­fi­ziert. Die Haus­her­ren zeig­ten sich davon aber nicht wirk­lich beein­druckt und spiel­ten ihren Stie­fel gna­den­los run­ter. Aggres­si­ves Pres­sing führ­te zu vie­len Ball­ver­lu­sten bei den Gästen. In der Offen­si­ve liess man den Ball schön zir­ku­lie­ren und konn­te sich dadurch bald schon ent­schei­dend abset­zen. Mit 12–4 ging der Halb­fi­nal wie­der­um dis­kus­si­onlos an die Spie­ler um Cap­tain Bitt­ner, wel­cher zusam­men mit Patrick Würth für ins­ge­samt 10 der Tore ver­ant­wort­lich war.

Der Fina­le

Im wun­der­schö­nen Frei­bad von Arbon fand dann am Sonn­tag­mit­tag der Fina­le gegen unse­ren Nach­barn von WBA Tri­star statt. Die­se hat­ten sich im Halb­fi­na­le über­ra­schend gegen Luga­no NPS durch­ge­setzt und sich somit den Show­down gegen den SCK ver­dient. Die zahl­reich erschie­ne­nen Fans bei­der Lager freu­ten sich auf ein span­nen­des Fina­le. Kreuz­lin­gen agier­te wie­der­um mit einer offen­si­ven Pres­sing Ver­tei­di­gung, wel­che Tri­star ab der ersten Sekun­de vor meist unlös­ba­re Pro­ble­me stell­te. Bald zeig­te sich, dass die Kreuz­lin­ger heu­te schnel­ler, wacher und vor allem tak­tisch bes­ser ein­ge­stellt waren als die Spie­ler von Tri­star. Anfangs des Spiels konn­te Tri­star noch leicht dage­gen­hal­ten, bald aber zeig­te sich die Über­le­gen­heit unse­rer Jungs auch auf der Anzei­ge­ta­fel. Beim Spiel­stand von 6–1 wur­den die Sei­ten gewech­selt. Die Gast­ge­ber aus Arbon kämpf­ten tap­fer wei­ter, konn­ten aber am Spiel­ver­lauf nichts mehr ändern. Rasches Umschal­ten von Ver­tei­di­gung auf Angriff und dar­aus resul­tie­ren­de schön aus­ge­spiel­te Kon­ter­to­re, führ­ten zu einem kla­ren End­ergeb­nis von 13–3 für den SCK. Dabei zeig­te Micha­el Würth und im Tor Leon Rübin, dass sie im letz­ten Jahr enor­me Fort­schrit­te gemacht hat­ten. Im letz­ten Vier­tel durf­ten alle Spie­ler Finalluft schnup­pern und so erste End­spiel­erfah­run­gen machen.

Jubeln um die Gold­me­dail­le

Der Jubel nach dem gewon­ne­nen Fina­le kann­te kei­ne Gren­zen und so lan­de­te auch das Trai­ner­ge­spann im küh­len Nass. Der Schwei­zer­mei­ster­ti­tel ist der ver­dien­te Lohn für eine impo­san­te Ent­wick­lung des Teams der letz­ten zwei Jah­ren und der inten­si­ven Vor­be­rei­tung auf das Final­tur­nier in den ver­gan­ge­nen 5 Wochen.  

Herz­li­che Gra­tu­la­ti­on an das gesam­te Team! Ihr habt uns viel Freu­de berei­tet!

Für Kreuz­lin­gen spiel­ten:

Bitt­ner Matteo, Gju­laj Luka, Knaus Jonas, Kuk Roman, Rübin Leon, Schu­ster Marc, Sie­gen­tha­ler Liv, Spill­mann Vin­cent, Würth Patrick, Würth Chri­sti­an, Würth Micha­el, Zirn­sak Robert.

Coa­ches:

Yan­nic Dud­ler & Gian Ricken­bach

Bericht von Robin Pley­er