U17 Vize­schwei­zer­mei­ster in Kreuzlingen

An einem spät­som­mer­li­chen Wochen­en­de vom 4. und 5. Sep­tem­ber mit wun­der­schö­nem Wet­ter duel­lier­ten sich in der traum­haf­ten Kulis­se des Frei­bads Hörn­li am Boden­see in Kreuz­lin­gen 6 Teams am U17 Final‑6.

Die Teams SC Kreuz­lin­gen, Lau­sanne Nata­ti­on, Luga­no NPS sowie Carouge Water­po­lo hat­ten bereits in der Vor­run­de die Qua­li­fi­ka­ti­on für das Final­tur­nier in der Tasche. Der SC Hor­gen hat­te sich davor in der Bar­ra­ge gegen Aqua­star behaup­ten kön­nen. Auf glei­che Wei­se qua­li­fi­zier­te sich auch Tri­star WBA am Frei­tag in der Bar­ra­ge gegen Luga­no NPS 2 für das Viertelfinal.

Star­kes Pres­sing in der Ver­tei­di­gung im Halb­fi­nal

Für die Kreuz­lin­ger ging das Tur­nier rich­tig los mit dem Halb­fi­na­le gegen Lau­sanne Nata­ti­on. Die Roman­ds hat­ten sich in ihrem Vier­tel­fi­na­le eher über­ra­schend gegen Hor­gen durch­ge­setzt. Die Heim­mann­schaft von Coach Petro­vic war gewarnt, hat­te man doch in der Vor­run­de gegen Lau­sanne eine emp­find­li­che Nie­der­la­ge ein­stecken müssen.

So begann das Team um Cap­tain Pfi­ster äus­serst kon­zen­triert und ziel­stre­big. Die Pres­sing Ver­tei­di­gung setz­te die West­schwei­zer stark unter Druck und so kamen die­se nur sel­ten vor das Kreuz­lin­ger Gehäu­se. Es ent­wickel­te sich schnell ein Spiel, wel­ches einem Halb­fi­na­le nicht unbe­dingt wür­dig war. Kreuz­lin­gen war Lau­sanne schlicht in allen Belan­gen über­le­gen und gewann schluss­end­lich klar mit 20:5.

Auch das zwei­te Halb­fi­na­le zwi­schen Luga­no und Carouge war ähn­lich ein­sei­tig. Luga­no wur­de sei­ner Favo­ri­ten­rol­le gerecht und so stand dem Klas­si­ker für das Fina­le nichts mehr im Wege.

Tici­ne­si soli­de und konzentriert

Am Sonn­tag um 12:00 Uhr war dann alles ange­rich­tet für das Final­spiel. Zahl­rei­che Zuschau­er fan­den sich auf der Tri­bü­ne im Hörn­li ein und bil­de­ten so einen wür­di­gen Rah­men für die bei­den Teams. Die Favo­ri­ten­rol­le für das Fina­le lag klar bei Luga­no. Kreuz­lin­gen woll­te den Tes­si­nern aber das Leben so lan­ge wie mög­lich schwer machen. Das gelang anfangs auch gut. Beim Stand von 4:2 für Luga­no hat­te man eine gros­se Chan­ce den Rück­stand zu ver­kür­zen, ver­gab die­se Mög­lich­keit aber und kas­sier­te im Gegen­an­griff das 5:2.Die See­bue­ben gaben sich aber nie auf und ver­such­ten durch viel Bewe­gung im Angriff zum Erfolg zu kom­men. Man pro­vo­zier­te so ins­ge­samt 16 Über­zahl­si­tua­ti­on, konn­te aber nur 4 davon nut­zen. Das ist ein­deu­tig zu wenig. Luga­no ver­tei­dig­te in Unter­zahl kle­ver und zog sich kom­pakt vor das eige­ne Tor zurück. Gegen die­se Ver­tei­di­gung fan­den die Kreuz­lin­ger nur sel­ten eine Lösung.

Die Tici­ne­si ihrer­seits spiel­ten soli­de und kon­zen­triert. Das reich­te an die­sem Tag um nie etwas anbren­nen zu las­sen. Dabei zeig­ten sie auch, dass sie deut­lich brei­ter auf­ge­stellt sind im Jahr­gang 2004. Ver­dient mit 14:5 gewan­nen sie das Spiel und den Schwei­zer­mei­ster­ti­tel 2021 in der Kate­go­rie U17.

Trotz­dem darf die Sil­ber­me­dail­le als Erfolg gewer­tet wer­den. Vor Allem der Sieg gegen Lau­sanne im Halb­fi­na­le hat Spass gemacht und lässt fürs kom­men­de Jahr hoffen.

Über­sicht

Vier­tel­fi­na­le

Lau­sanne Water­po­lo — SC Hor­gen 10:8

Carouge Nata­ti­on —  WBA Tri­star 7:5

Halb­fi­na­le

SC Kreuz­lin­gen — Lau­sanne Water­po­lo 20:5

Luga­no NPS — Carouge Nata­ti­on 22:7

Spiel um Platz 5

SC Hor­gen — WBA Tri­star 20:4

Spiel um Platz 3

Lau­sanne Water­po­lo — Carouge Nata­ti­on 16:7

Fina­le um den Schweizermeistertitel

SC Kreuz­lin­gen — Luga­no NPS  5:14

Gesamt­ergeb­nis

1. Luga­no NPS

2. SC Kreuzlingen

3. Lau­sanne Waterpolo

4. Carouge Natation

5. SC Horgen

6. WBA Tristar

U17-Silber-2021

Dank­sa­gung

Der SC Kreuz­lin­gen bedankt sich bei allen Teil­neh­mern, Eltern, Schieds­rich­tern, Kampf­rich­tern, bei der Fest­wirt­schaft, dem Frei­bad Hörn­li und allen Helfern.

Es war erfreu­lich, auch die­ses Jahr ein solch schö­nes Event in Kreuz­lin­gen beher­ber­gen zu dürfen.

Bericht: Robin Pley­er / Tania Monti