Vize-Schwei­zer­mei­ster­ti­tel für Enri­co Basile

Mit 4 Schwim­mern und 3 Schwim­me­rin­nen war der Schwimm­club Kreuz­lin­gen vom 9.–12. April an den Schwei­zer Lang­bahn­mei­ster­schaf­ten in Uster ver­tre­ten. Die Ath­le­ten zeig­ten gute Lei­stun­gen, die von einer Sil­ber­me­dail­le über 100m Schmet­ter­ling durch Enri­co Basi­le gekrönt wurden. 

Das High­light der Mei­ster­schaft aus Kreuz­lin­ger Sicht lie­fer­te Enri­co Basi­le, der über 100m Schmet­ter­ling in einem star­ken Feld den zwei­ten Platz hol­te. Er ver­bes­ser­te sei­ne per­sön­li­che Best­zeit um eini­ge Hun­dert­stel auf 54,32 Sekun­den und stell­te damit einen neu­en Club­re­kord sowie einen neu­en Regio­nal­re­kord der Ost­schweiz auf. Über 50m und 200m Schmet­ter­ling schwamm er eben­falls ins Fina­le, wo er die Rän­ge 7 und 12 bele­gen konn­te. Zudem star­te­te Enri­co über 100m Frei­stil, wo er in einem star­ken Ren­nen eine neue Best­zeit schwamm. 

Enri­co kom­plet­tiert sei­nen natio­na­len Medaillensatz

Saša Mit­ro­vic war über die glei­chen Strecken wie Enri­co am Start. Obwohl er leicht über sei­nen per­sön­li­chen Best­zei­ten blieb, konn­te er über 100m und 200m Schmet­ter­ling den Final errei­chen und dort sei­ne Zei­ten noch­mals ver­bes­sern. Am Ende beleg­te er hier die Rän­ge 8 und 13 und ist auf bei­den Strecken wei­ter­hin der Schnell­ste sei­nes Jahrgangs. 

Saša (Bahn 6) beim Start über die 200m Schmetterling

Ale­na St-Pierre star­te­te wie gewohnt über alle drei Rücken­strecken. Sie konn­te gute Resul­ta­te über 50m und 100m sowie eine neue per­sön­li­che Best­zeit über 200m erzie­len. Über 100m und 200m Rücken gelang ihr zudem der Final­ein­zug, wo sie sich noch­mals mit den besten Rücken­schwim­me­rin­nen der Schweiz mes­sen konn­te. Sie been­de­te ihre Mei­ster­schaft mit den Rän­gen 18 und 19. 

Ale­na zieht zwei­mal ins B‑Final ein

Die Lang­strecken­spe­zia­li­sten Jaro Wei­ge­le und Ser­giy Ste­pa­nen­ko tra­ten bei­de über die 400m, 800m und 1500m Frei­stil an. Wäh­rend bei­de über 400m Frei­stil eini­ge Sekun­den über ihren per­sön­li­chen Best­zei­ten blie­ben, zeig­ten sie über die län­ge­ren Strecken gute Lei­stun­gen. Ser­giy blieb über 800m Frei­stil erst­mals unter 9 Minu­ten, wäh­rend Jaro sei­ne per­sön­li­che Best­lei­stung über 1500m um 6 Sekun­den ver­bes­sern konn­te. Sie klas­sier­ten sich jeweils im guten Mit­tel­feld. Jaro war zudem über alle drei Strecken der Schnell­ste sei­nes Jahr­gangs. Ser­giy war zusätz­lich noch über 200m Schmet­ter­ling am Start, wo er ein soli­des Ren­nen zeigte. 

Jaro plat­ziert sich mehr­fach an der Spit­ze sei­nes Jahrgangs

Auch Fri­da Hirsch star­te­te über die län­ge­ren Frei­stil­dis­zi­pli­nen. Beson­ders über 400m zeig­te sie ein star­kes Ren­nen und schwamm bis auf weni­ge Hun­dert­stel an ihre per­sön­li­che Best­zeit her­an. Sie konn­te über die­se Strecke alle Kon­kur­ren­tin­nen ihres Jahr­gangs hin­ter sich las­sen und sich aus­ser­dem für den Final qua­li­fi­zie­ren. Über 800m und 1500m schwamm sie soli­de Ren­nen und beleg­te die Rän­ge 15 und 18. 

Für Arni­ka Nagy war es die erste Teil­nah­me an einer offe­nen Schwei­zer Mei­ster­schaft. Sie star­te­te über ihre Haupt­ren­nen 100m und 200m Schmet­ter­ling. Obwohl die Ren­nen nicht ganz nach Plan ver­lie­fen, konn­te sie wert­vol­le Erfah­run­gen sam­meln und das Wett­kampf­ge­sche­hen auf natio­na­ler Ebe­ne kennenlernen. 

Arni­ka star­tet an ihrer ersten offe­nen Schweizermeisterschaft

Nach einer wohl­ver­dien­ten Pau­se wer­den die Ath­le­ten unter Coach Gino Deflo­ri­an mit der Vor­be­rei­tung auf den Sai­son­ab­schluss im Som­mer begin­nen. In den kom­men­den Wochen ste­hen meh­re­re Wett­kämp­fe wie die ROS Mei­ster­schaf­ten oder das Inter­na­tio­nal Swim Meet in Wien mit dem Regio­nal­ka­der an. In den Pfingst­fe­ri­en wer­den die Ath­le­ten der Grup­pen Eli­te A und B nach Mal­lor­ca flie­gen, um dort ihr jähr­li­ches Trai­nings­la­ger in der Son­ne zu absolvieren. 

Bil­der: Jet­te-Marie Schnell