Zwei Sie­ge gegen Topgegner


Der SC Kreuz­lin­gen bestä­tigt sei­ne auf­stei­gen­de Form in der NLA mit zwei über­zeu­gen­den
Auf­trit­ten gegen star­ke Kon­kur­renz. Gegen den SC Hor­gen setz­te sich der Mei­ster in einer
inten­si­ven Spit­zen­par­tie durch, ehe man zwei Wochen spä­ter auch gegen Carouge Nata­ti­on
einen kla­ren Sieg fei­ern konnte.


Star­ker Auf­tritt gegen Hor­gen
Am 7. März emp­fing der SCK mit dem SC Hor­gen einen der heis­se­sten Titel­an­wär­ter der
Liga im hei­mi­schen Egel­see. Die Zür­cher hat­ten bis dahin sämt­li­che NLA-Par­tien gewon­nen,
ent­spre­chend hoch war die Hür­de. Hoff­nung schöpf­ten die Kreuz­lin­ger jedoch aus der Swiss
Tro­phy im ver­gan­ge­nen Novem­ber, in der man Hor­gen mit 19:12 schla­gen konn­te – und
auch dies­mal waren sie bereit.
Der Start gelang nach Mass: Mit einem 3:0 leg­te der SCK vor und zeig­te von Beginn weg,
dass man sich viel vor­ge­nom­men hat­te. Bis zur ersten Vier­tel­pau­se führ­ten die Thur­gau­er
mit 6:4, zur Halb­zeit bau­ten sie den Vor­sprung gar auf 10:7 aus.
Doch ent­schie­den war die Par­tie noch lan­ge nicht. Im drit­ten Vier­tel dreh­ten die Gäste auf
und kämpf­ten sich bis auf 10:10 her­an – ganz zur Freu­de der Zuschau­er ent­wickel­te sich ein
ech­ter Was­ser­ball-Kri­mi. In der Fol­ge zeig­te sich der SCK jedoch als die abge­klär­te­re
Mann­schaft, liess im Angriff Geduld wal­ten und fand wie­der zu sei­ner Linie zurück. So setz­te
man sich erneut ab und brach­te den Vor­sprung sou­ve­rän ins Ziel. Am Ende resul­tier­te ein
ver­dien­ter 18:14-Erfolg nach einer star­ken Teamleistung.


Domi­nan­ter Sieg gegen Carouge
Am 21. März gastier­te Carouge Nata­ti­on in Kreuz­lin­gen – der letzt­jäh­ri­ge Final­geg­ner, der
aller­dings ver­let­zungs­be­dingt auf meh­re­re Lei­stungs­trä­ger ver­zich­ten muss­te. Die
Kreuz­lin­ger nutz­ten dies kon­se­quent aus.
Von Beginn weg trat der SCK domi­nant auf und bestimm­te das Tem­po der Par­tie. Mit der
Inten­si­tät und Geschwin­dig­keit der Thur­gau­er konn­ten die West­schwei­zer nicht mit­hal­ten.
Defen­siv liess man kaum etwas zu und hielt den Geg­ner weit vom eige­nen Tor fern, wäh­rend
im Angriff die Tore regel­mäs­sig fie­len.
Bereits zur Halb­zeit war beim Stand von 7:2 eine Vor­ent­schei­dung gefal­len. Zwar konn­te
Carouge im Schluss­vier­tel noch eini­ge Tref­fer erzie­len – vier der ins­ge­samt sechs Tore fie­len
erst in die­ser Pha­se, als der SCK bereits kräf­tig durch­ro­tier­te und allen Spie­lern Ein­satz­zeit
gewähr­te. Mit dem Schluss­stand von 12:6 fiel auch die­se Par­tie ver­dient zugun­sten der
Kreuz­lin­ger aus.
Der kla­re Sieg unter­streicht den Auf­wärts­trend der Kreuz­lin­ger, der sich bereits im Spiel
gegen Hor­gen ange­deu­tet hat­te. Nach einem nicht ganz wunsch­ge­mäs­sen Sai­son­start
scheint der Mei­ster recht­zei­tig in Fahrt zu kommen.

SC Kreuz­lin­gen – SC Hor­gen 18:14

Vier­tels­er­geb­nis­se: 6:4, 4:3, 3:3, 5:4
SC Kreuz­lin­gen:
Strkalj (T), Zlo­mis­lic (1), Pfi­ster (2), Cuk (4), Läng­le (4), F. Ricken­bach, J. Her­zog (C/4), Y.
Her­zog, G. Ricken­bach, Ch. Würth (1), P. Würth, Rutz (2), Til­le­ma (T), M. Würth
SC Hor­gen:
Gazzini (T), Szer (3), Kiel­och (2), R. Negro, J. Osin­ski (C/1), Mathis (1), Y. Negro, Fl.
Flücki­ger (2), Csac­sov­sz­ky (1), Boros (3), Fe. Flücki­ger, Fröh­li, Eber­har­ter, Her­zog (1)

SC Kreuz­lin­gen – Carouge Nata­ti­on 12:6
Vier­tels­er­geb­nis­se: 3:0, 4:2, 1:0, 4:4
SC Kreuz­lin­gen:
Strkalj (T), Zlo­mis­lic (1), Pfi­ster (4), Cuk (2), Läng­le, F. Ricken­bach, J. Her­zog ©, Y. Her­zog,
G. Ricken­bach (1), Ch. Würth (2), P. Würth (1), Car­bal­lo (1), Til­le­ma (T), Rutz
Carouge Nata­ti­on:
Dubo­is (T), L. Aba­te, Mad­dern (1), R. Catil­laz (2), Gar­cia (1), Pet­kant­chin, Pon­ti­ke­as (C/1),
Rota (1), The­bau­lt, Jaquier