Die Was­ser­ball­sai­son 2020 hät­te für die Was­ser­bal­ler vom Schwimm­club Kreuz­lin­gen eine Erfolg­rei­che wer­den sol­len. Hat­te man im Vor­jahr mit der Mei­ster­schaft und dem Cup­sieg noch das Dou­ble geholt, woll­te man dies im fol­gen­den Jahr unbe­dingt ver­tei­di­gen.

Doch es kam alles anders. Lief die Sai­son wegen strei­ken­der Schieds­rich­ter schon ziem­lich holp­rig an, kam es im März wegen Coro­na zum Abbruch der Spiel­zeit. Vor­bei war es mit dem Kampf um die Titel­ver­tei­di­gung.

Doch der SC Kreuz­lin­gen blieb in die­ser Zeit nicht untä­tig. So konn­te man in der Zwi­schen­zeit mit Sir­ko Roehl einen bekann­ten Namen zurück an Bord gewin­nen. Nur weni­ge wer­den mit den erfolg­rei­chen Kreuz­lin­ger Was­ser­ball­zei­ten so stark in Ver­bin­dung gebracht wie Roehl. Zwi­schen 1995 und 2016, mit einem kur­zen Unter­bruch, stand er als Trai­ner am Becken­rand und konn­te acht Mei­ster­schaf­ten und sie­ben Cup­sie­ge nach Kreuz­lin­gen holen.

Ab die­sem Som­mer wird Roehl als Sport­li­cher Lei­ter der Was­ser­ball­ab­tei­lung tätig sein. In die­ser neu geschaf­fe­nen Funk­ti­on wird er einen inten­si­ven Blick auf die Aus­rich­tung der ersten Mann­schaft haben. Dies beinhal­tet vor allem die Betreu­ung jun­ger Talen­te im Ver­ein. So ist auch ein lang­jäh­ri­ges Pro­jekt im Nach­wuchs­be­reich in Pla­nung. Der Schwimm­club Kreuz­lin­gen freut sich, mit Sir­ko Roehl einen aus­ge­wie­se­nen Fach­mann zurück im Ver­ein zu haben.